Schwimmbrille mit Sehstärke: Ein Muss für fehlsichtige Wasserratten

Zahlen lügen nicht. Einer jüngsten Umfrage zufolge sind von den 81.431.505 Deutschen stolze 25,23 Millionen regelmäßige und immerhin noch beachtliche 19,37 Millionen gelegentliche Brillenträger, während sich lediglich 3,53 Millionen der Kontaktlinsen als Sehbehelf bedienen. Anzunehmen, dass es Brillen- und Kontaktlinsenträgern gleichermaßen ein inneres Bedürfnis ist, bei brütender Hitze Abkühlung im erfrischenden Nass zu suchen. Die Crux ist bloß, dass ihnen ihre Fehlsichtigkeit die Freude am Wassersport verleidet. Während mit der Brille schlichtweg kein Staat zu machen ist, taugen die Kontaktlinsen bloß zur Not als Sehbehelf im Wasser. Das Gute daran ist aber, dass die Schwimmbrille mit Sehstärke, auch optische Schwimmbrille genannt, Abhilfe schafft und für ungetrübten Badespaß bürgt.

Warum bedarf es einer Schwimmbrille mit Sehstärke?

Schwimmbrille mit Sehstärke - auch bei Hornhatverkrümmung möglich

Auch ohne ersichtliche Sehschwäche ist es um die Sehschärfe unter Wasser denkbar schlecht bestellt. Fakt ist nämlich, dass die Dichte des Wassers um rund 33 Prozent höher ist als jene der Luft. Die veränderte Lichtbrechung erweckt zwangsläufig den Eindruck, als ob Objekte unter Wasser 33 Prozent größer und 25 Prozent näher wären. Ja, ohne entsprechende Schwimmbrille beträgt die Fehlsichtigkeit stattliche 53 Dioptrien, ist die Sehschärfe mithin drastisch eingeschränkt. Erst die Schwimmbrille schafft jene Distanz zwischen Hornhaut und Wasser, die für eine angemessene natürliche Sehschärfe sorgt. Hinzu kommt, dass die Schwimmbrille naturgemäß gegen das beißende Chlorwasser in Hallenbädern und gegen die unliebsamen Augenreizungen durch Schadstoffe beim Wassersport im Freien schützt.

Brillenträgern ist damit freilich mitnichten gedient. Allein eine Schwimmbrille mit Sehstärke trägt ihren Bedürfnissen Rechnung und vereint die Vorteile einer konventionellen Schwimmbrille mit der Möglichkeit einer Korrektur der Sehstärke. Ebendiese kann sich allemal sehen lassen, wenn in der Kurzsichtigkeit ein Korrekturpotenzial von –10 Dioptrien steckt, während die Schwimmbrille mit Sehstärke für weitsichtige Wasserratten ein Korrekturpotenzial von +8 Dioptrien im Angebot hat. Spätestens damit wird deutlich, dass sich für Brillenträger die Anschaffung einer Schwimmbrille mit Sehstärke lohnt.

Kontaktlinsen nur bedingt eine brauchbare Alternative

Kühne Naturen mögen ja durchaus bereits den Versuch gewagt haben, die Standardbrille einfach unter die Schwimmbrille zu packen. Selbst mit einer wasserdichten Einglas-Tauchermaske, die über das nötige Platzangebot gebietet, schlägt ein solcher Versuch allerdings fehl. Die Sache ist schlicht die, dass sich bei entsprechender Schwimmdauer und Anstrengung durch den Schweiß die Scheibe beschlägt und mithin auch die beste optische Brille ihrem Träger à la longue den Dienst versagt.

Im Unterschied dazu ist es grundsätzlich möglich, unter einer herkömmlichen Schwimmbrille Kontaktlinsen als Sehbehelf zu tragen. Die Crux dabei ist halt, dass sich a) die Kontaktlinsenträger in der absoluten Minderzahl befinden und sich b) vor allen Dingen das Salzwasser zu einer nicht unerheblichen Gefahrenquelle mausern kann. Sollten die Kontaktlinsen nämlich wider Erwarten mit Salzwasser in Berührung kommen, tendiert das Salz dazu, der Linse die Feuchtigkeit zu entziehen. Mit der unerfreulichen Folge, dass sich die Linse verformt und sich mit einem Mal höchst unangenehm anfühlt. Generell sind Kontaktlinsenträger bekannt dafür, ihrer Sehbehelfe verlustig zu gehen, sobald sie ins Wasser abtauchen. Und falls dem nicht so ist, setzen sie sich allemal unbewusst einem erhöhten Infektionsrisiko aus. Immerhin ist es denkbar, dass sich Mikroorganismen in den Kontaktlinsen einnisten.

Alles in allem erhellt daraus, dass es keine gute Idee ist, sich den Luxus einer optischen Schwimmbrille aus Kostengründen zu ersparen.

Viele Wege führen nach Rom

Optische Gläser: Bei Weit- und Kurzsichtigkeit unverzichtbar

Selbstredend steht es jedem Wassersportler frei, für welche technische Lösung er sich entscheidet. Prinzipiell hat er die Wahl zwischen direkt verglasten Schwimmbrillen und dem Duplex-System, das mit aufgeklebten optischen Gläsern arbeitet. Gesetzt den Fall jedoch, dass der Wassersportler an Weit- und Kurzsichtigkeit laboriert, kommen ausschließlich direkt verglaste Schwimmbrillen infrage. Nur sie warten mit der Möglichkeit von Bifokalgläsern auf, die die Sehschärfe im Nah- und Fernbereich verbürgen. An der Trennlinie, die diese beiden Sehbereiche abgrenzt, sind die Bifokalgläser leicht zu erkennen. Dabei sorgt eine im unteren Glasbereich eingeschmolzene Zusatzlinse für jenen dioptrischen Wert, der für die Nähe unabdingbar ist, während die optische Wirkung der Überlagerung durch eine höher brechende Zusatzlinse und das Grundglas geschuldet ist.

Nachdem einschlägige Händler eine individuelle Korrektur der Fehlsichtigkeit für das linke und das rechte Auge erlauben, ist es an sich keine Hexerei, eine Schwimmbrille in der Sehstärke zu finden, die den individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Abgesehen von der Möglichkeit, Weit- und Kurzsichtigkeit gleichzeitig beizukommen, zeichnen sich direkt verglaste Schwimmbrillen namentlich durch ihre Stabilität und geringe Temperaturanfälligkeit aus. Hinzu kommt, dass das Anti-Fog-System wirksam das Beschlagen der Gläser verhindert.

Korrektionsschicht: Schwimmbrillen in der Sehstärke keinen Deut schlechter als Standardbrillen

Schwimmbrille mit Sehstärke für Kinder

Wer mit dem Duplex-System kokettiert, bedient sich einer herkömmlichen Schwimmbrille, um sie als Trägermedium zu benutzen. Die auf das individuelle Sehvermögen des Auges abgestimmten optischen Gläser werden auf die Trägerbrille aufgebracht. Der entscheidende Vorteil dieser aufgeklebten Korrektionsschichten liegt in ihrer Flexibilität. Gesetzt den Fall, dass sich das Sehvermögen des Wassersportlers ändert, ist es ein Leichtes, durch eine neue Korrektionsschicht den aktuellen Auflagen zu genügen.

Kritiker bemängeln neben der Instabilität dieser technischen Lösung die ostentative Temperaturanfälligkeit. Dafür sind sie überzeugt, ungeachtet der allfälligen Montagemängel mit dem Kleben gezielter ihrer Sehschwäche zu Leibe rücken zu können. Wer wirklich auf die optimale Lösung für seine Fehlsichtigkeit scharf ist, wird freilich den Optiker bemühen müssen. Dieser liefert selbst eine zuverlässige Schwimmbrille mit Sehstärke bei Hornhautverkrümmung oder kreiert die perfekte Gleitsichtbrille, die das stufenlose Sehen in sämtlichen Entfernungen unter Wasser erlaubt.

Schwimmbrille mit Sehstärke für Kinder: Silikonmischung im Kleinformat

Auch wenn man die Anbieter an den fünf Fingern abzählen kann, ist die Schwimmbrille mit Sehstärke für Kinder auf dem Markt. Funktionell stehen die Modelle für Kinder jenen für Erwachsene in nichts nach. Auch sie kommen mit allem Pipapo wie UV-Schutz oder Anti-Fog-Beschichtung daher. Lediglich in der Größe unterscheiden sich die Kindermodelle eklatant. Schwimmbrillen mit Sehstärke für Kinder sind um ein Bedeutendes kleiner als die Erwachsenenmodelle. Kleine Gläser im Verein mit einem Mininasensteg und einem kurzen Kopfband werden den anatomischen Gegebenheiten des Kindes gerecht. Wenn obendrein hypoallergenes Silikon, sprich eine superweiche Silikonpackung, Reizungen der sensiblen Kinderhaut ausschließt, ist die Schwimmbrille mit Sehstärke für Kinder allemal eine Empfehlung. Ja, genau genommen ist sie ein absolutes Muss, damit sich das Kind nicht nächstens dem Heer der Nichtschwimmer anschließt. Lediglich 40 Prozent der deutschen Zehnjährigen können schwimmen. Dieser traurige Umstand wäre vermutlich nicht zu beklagen, wenn durch eine geeignete Schwimmbrille die Lust am Schwimmen geweckt würde. So ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder, einerlei ob fehlsichtig oder nicht, mit einem angemessenen Sehbehelf dem nassen Element um ein Bedeutendes positiver gegenüberstehen.

Wofür braucht es den Gang zum Optiker?

Für eine Schwimmbrille mit Sehstärke bei Hornhautverkrümmung

Eine Schwimmbrille mit unterschiedlicher Sehstärke ist durch die Onlinebestellung bei den einschlägigen Händlern rasch zur Hand. Das Problem ist nur, dass vorgefertigte Gläser lediglich die Dioptrien berücksichtigen und alle anderen Parameter außen vor lassen.

Ins Unreine gesprochen gibt die Dioptrie darüber Aufschluss, wie stark Brillengläser das Licht brechen müssen, um eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Negative Dioptrienzahlen kennzeichnen die Kurzsichtigkeit, positive dementsprechend die Weitsichtigkeit. Bei der Stabsichtigkeit, dem sogenannten Astigmatismus, ist hingegen nicht nur durch die Länge des Augapfels die Brechkraft der Linse im Eimer, sondern zudem die Krümmung der Hornhaut im Arsch.

Unter einem leichten Astigmatismus leidet faktisch jeder Mensch, nachdem die Hornhaut von Haus aus nicht vollkommen ist und für die perfekte runde Form nicht zu haben ist. Wer hingegen alles in der Nähe und Ferne verschwommen und unscharf wahrnimmt, sollte beim Optiker vorstellig werden. Allein er vermag dieser stärkeren Form des Astigmatismus durch eine Schwimmbrille mit Sehstärke bei Hornhautverkrümmung zu begegnen. Der Optiker ist nicht nur mit Plus- oder Minusgläsern für Weit- bzw. Kurzsichtigkeit dienlich, sondern ihm ist namentlich auch der Zylinder, die Angabe der Hornhautverkrümmung, nicht fremd. Korrigiert wird die Hornhautverkrümmung mit Gläsern, deren Randpartien unterschiedlich dick sind.

Für eine Schwimmbrille mit unterschiedlicher Sehstärke bei markanter Änderung der Dioptrienzahl

Wer was auf sich hält und nicht mit seiner Gesundheit Raubbau treibt, wird ohnehin stets den Optiker konsultieren, selbst wenn es keiner Schwimmbrille mit Sehstärke bei Hornhautverkrümmung bedarf. Immerhin schädigt sein Auge, wer mit der falschen Brille ständig unterwegs ist. Und speziell unter Wasser sind die Augen für die Orientierung unerlässlich, nachdem die anderen Sinne massiv eingeschränkt sind.

Grundsätzlich ist eine Schwimmbrille mit Sehstärke ab einer Kurzsichtigkeit von –2 dpt und einer Weitsichtigkeit von +2 dpt angezeigt. Bei einer Fehlsichtigkeit dieser Größenordnung wird die Sehhilfe nämlich zur absoluten Pflicht und Dauereinrichtung. Ein Wechsel zur stärkeren Ausgabe der Sehhilfe ist hingegen bei einer Verschlechterung des Sehvermögens um mehr als 0,25 Dioptrien ratsam und wird ab einer Größenordnung von 0,75 Dioptrien zur unverbrüchlichen Notwendigkeit.

Kaufkriterien: Die Entscheidung leicht gemacht

Sie heißen SWANS, TUSA, Gator, Malmsten und Aqua Speed. An Herstellern optischer Schwimmbrillen mangelt es wahrlich nicht. Auch sind die Sehhilfen für den Wassersport über Internethändler wie Amazon oder my-Spexx.de leicht zu beziehen. Während online allerdings allein einschlägige Kundenrezensionen Aufschluss über die Qualität der Schwimmbrillen mit Sehstärke geben, fährt mit der persönlichen Beratung vor Ort besser, wer null Ahnung von optischen Schwimmbrillen hat. So ist beispielsweise Fielmann weithin bekannt für die exzellente Kundenbetreuung und allemal einen Besuch wert. Generell sollte die optische Schwimmbrille jedenfalls punkto Funktion, Komfort und Sicherheit nichts zu wünschen übrig lassen und selbstverständlich preislich vertretbar sein.

Die Funktion

Mit einer Schwimmbrille mit unterschiedlicher Sehstärke sieht man gut

• Gutes Sichtfeld : Mit hinreichend großen Gläsern und einem Rahmen, der die Sicht in keinerlei Weise einschränkt, ist alles im grünen Bereich.
• Wasserdichtigkeit: Die Silikon- und Schaumstoffdichtungen sollten den Brillenrand so stark abdichten, dass an ein Eindringen von Wasser oder Schmutz nicht zu denken ist.
• Anti-Fog-Beschichtung: Durch diese Beschichtung auf der Innenseite der Scheibe gehört das Beschlagen der Scheibe der Vergangenheit an.
• Verstellbares Kopfband: Damit ist der sichere Halt garantiert.
• Breites Spektrum an Sehstärken: Ohne Angebot einer Schwimmbrille mit unterschiedlicher Sehstärke, die den eigenen Bedürfnissen hundertprozentig gerecht wird, ist vom Kauf abzuraten.

Der Komfort

Ob eine Schwimmbrille mit Sehstärke den Test des Konsumenten besteht, ist nicht selten vornehmlich eine Frage des Komforts. Naturgemäß zählt der erste Eindruck. Eine Schwimmbrille mit Sehstärke, die optisch nichts hermacht, fällt ungeachtet aller sonstigen Vorzüge in der Regel von vornherein durch. Manchen eingefleischten Wassersportlern mag allein die Tönung der Schwimmbrille ein Dorn im Auge sein. In der Tat ist die Tönung bei Schwimmbrillen weit mehr als bloß ein Modespleen. Im Einzelnen sollten sich Wasserratten folgender Fakten bewusst sein:

• Graue Gläser zeichnen sich durch ihre natürliche Wahrnehmung der Kontraste und Farben aus und berauben zugleich das Lichtspektrum seiner Helligkeit, weshalb sich ihr Einsatz im Freiwasser lohnt.
• Blau bis violett getönte Gläser sind hingegen drinnen wie draußen gleichermaßen geeignet, nachdem sie für stärkere Kontraste, optimale Übertragung des Lichts und weniger Gelbstiche sorgen.
• Braun bis rot getönte Gläser hinwiederum sind für den Outdoor-Einsatz prädestiniert, zumal sie vor allen Dingen mit einer unvergleichlichen Fernsicht aufwarten.
• Im Unterschied dazu bevorzugen Beckenschwimmer gelb bis orange getönte Gläser, da diese einesteils das Blaulicht filtern und damit den Augen unnötigen Stress ersparen, andernteils aber auch Kontraste verstärken und mithin zu einer stärkeren Tiefen- und Schattenempfindung führen.

Damit die Schwimmbrille mit Sehstärke im Test der Wassersportler nicht durchfällt, muss sie freilich in erster Linie wie angegossen sitzen. Im Fachgeschäft lautet schlicht die Devise: Probieren geht über Studieren. Wer online bestellt, muss sich gegebenenfalls mehrere Exemplare zur Ansicht schicken lassen. In beiden Fällen gibt jedenfalls ein einfacher Test Auskunft über die Passform. Dazu genügt es, eine Schwimmbrille mit Silikondichtung ohne Fixierung durch das Kopfband aufs Gesicht zu pressen, sodass sie durch Unterdruck haften bleibt. Haftet die Schwimmbrille auch nach einer leichten Kopfbeugung noch am Gesicht, ohne dass die Hände im Spiel sind, passt sie tadellos. Angenehm anfühlen muss sie sich dennoch, widrigenfalls ein Kauf keine Option sein sollte. Brillenstege in mehreren Größen könnten den Tragekomfort erhöhen.

Die Sicherheit

Die Sache ist rasch erklärt. Die Sicherheitsauflagen sind erfüllt, wenn es sich bei den optischen Schwimmbrillen um bruchsichere Kunststoffgläser mit UV-Schutz für den Outdoor-Einsatz handelt. Der Blendschutz ist nicht anders als die Farbtönung eine wünschenswerte Option.

Der Preis

Um als Schwimmbrille mit Sehstärke im Test die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen, ist der Preis unmaßgeblich. Selbst für 8,99 Euro ist ein Testsieger drin. Im Allgemeinen ist aber mit einem Preis um die 20 bis 30 Euro zu rechnen. Vor allen Dingen die Flexibilität punkto Sehstärke kommt Wassersportler teuer zu stehen. Schwimmbrillen mit Sehstärke für weitsichtige Wasserratten sind gleichwohl ohne die besagte Flexibilität schwer aufzutreiben und von daher die 44 Euro des Angebots von Gator allemal wert.

Schwimmbrille mit Sehstärke im Test: Modelle für Kurzsichtigkeit tonangebend

Vergleich einschlägiger Testsieger

• SWANS optische Schwimmbrille FO-2-OP

Die Schwimmbrille in Schwarz mit einer blauen Tönung eignet sich für Kurzsichtige mit –1,5 bis –8,0 Dioptrien. Während Anti-Fog-Beschichtung und UV-Schutz Selbstverständlichkeiten sind, versprechen die 3 Nasenbrücken im Verein mit dem verstellbaren Silikonband uneingeschränkten Tragekomfort. Praktisch ist die mitgelieferte Aufbewahrungsbox, die den Transport erheblich vereinfacht.

• Aqua Speed Lumina

Auch das Unisexmodell Aqua Speed Lumina zielt auf Kurzsichtige ab und macht mit 2 optischen Linsen von sich reden. In 0,5-Abstufungen deckt es die Werte -1,5 dpt bis –6,0 dpt ab und hat darüber hinaus –7,0 dpt und –8,0 dpt im Angebot. Gleich dem SWANS-Produkt wartet es mit 3 Nasenstegen unterschiedlicher Länge auf, kommt wie selbstverständlich mit Antibeschlagbeschichtung und UVA/UVB-Schutz daher, verspricht aber anders als das SWANS-Modell durch das Schnellverschluss-System genannt Easy-Click passgenaues, kinderleichtes Einstellen des weichen Doppelgurts aus Silikon. Der breite TPR-Dichtungsrahmen tut ein Übriges. Stoßfestes Sicherheitsglas bürgt für die erwünschte Sicherheit, während die Transportbox aus bewährtem Hartkunststoff schlicht und einfach nützlich ist.

Schwimmbrillen mit Sehstärke für Weitsichtige

Weitsichtige Wasserratten haben es von Haus aus um ein Bedeutendes schwerer, eine ideale optische Schwimmbrille zu finden. Namentlich wenn es sich um Kinder handelt, gleicht der Kauf regelrecht einer Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Kindern im Alter von 3 bis 9 Jahren kann Sports Vision World beispielsweise weiterhelfen. Die Schwimmbrille mit Sehstärke für weitsichtige Kinder ist in Blau und Rosa erhältlich und schneit mit einer 9-mm- und einer 13-mm-Nasenbrücke ins Haus. Sie kommt für eine Sehschwäche von +2, +2,5, +3, +3,5, +4, +5 und +6 dpt infrage, besteht aus stoßfestem Polycarbonat, ist salzwasserbeständig und hypoallergen und besticht freilich durch eine Antibeschlagbeschichtung und einen 100-prozentigen UV-Schutz.

Die Alternative heißt Gator. Der Anbieter ist auf der Amazonplattform mit einer optischen Schwimmbrille für Kinder vertreten. Diese dürfte als Schwimmbrille mit Sehstärke den Test fürsorglicher Eltern deshalb bestehen, weil sie a) die Sehschwächen von -6 bis +8 dpt für das linke und rechte Auge getrennt abdeckt und b) für die Farbe von Nasensteg, Lamellen und Kopfband Optionen sonder Zahl parat hat. Einzig der Preis von 44 Euro könnte zu denken geben. Tipp am Rande: Dieselben Optionen hält Gator für Erwachsene auf Amazon bereit. Vom Kindermodell unterscheidet sich die optische Schwimmbrille für Erwachsene bloß in der Bandbreite der korrigierbaren Sehschwächen. Heißt im Klartext: Als Schwimmbrille mit unterschiedlicher Sehstärke eignet sich das Erwachsenenmodell von Gator für Sehschwächen von –10 bis +8 dpt.

Fazit: Qual der Wahl, gute Pflege will aber gelernt sein

Gekauft ist rasch etwas, die Freude an der Schwimmbrille mit Sehstärke währt aber nicht lange, wenn es an der Pflege hapert. Dies ist umso bedauerlicher, als die Brillenpflege mit wenigen Handgriffen erledigt ist. An sich genügt es, nach jedem Gebrauch die optische Schwimmbrille mit klarem Wasser abzuspülen und die Innenseiten nicht abzuwischen. Eine Folientasche schützt nicht anders als eine Hardbox vor Kratzern und falls die Anti-Fog-Beschichtung nicht länger funktioniert wie am Schnürchen, schaffen Anti-Fog-Sprays Abhilfe.

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