Wie die Digitalisierung unsere Gesundheit fördert

Die Menschheit wächst täglich und es wird zu einer immer größeren Herausforderung die Gesundheit aller gewährleisten zu können. Eine Knappheit an gesunder Nahrung, Medikamenten und ausgebildeten Ärzten trägt dazu bei. Zeitgleich schreitet allerdings unser wissenschaftlicher und digitaler Fortschritt immer weiter fort. Er unterstützt uns in unseren Bemühungen, verlängert unser Leben und schafft mehr Komfort.

Heute möchte ich darüber schreiben, welchen Einfluss die Digitalisierung auf unsere Gesundheit hat und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt.

Den Ärztemangel lindern

In Europa gibt es einen zunehmenden Ärztemangel, vor allem auf dem Land. Auch in Deutschland und Österreich herrscht Ärztemangel. Die Bevölkerung altert und benötigt immer mehr ärztliche und medikamentöse Unterstützung. Je digitaler wir aufgestellt sind, desto eher kann ein Arzt mehr Patienten behandeln und Ferndiagnosen stellen. Durch eine automatisierung der Buchhaltung, des Qualitätsmanagements und des Arbeitsplans lässt sich beispielsweise Zeit sparen, die am Patienten verbracht werden kann.

Den Arzt per Video konsultieren

Menschliche Fehler kompensieren

Es ist vollkommen normal, dass ein Arzt nicht immer perfekt arbeitet. Durch Routine und Überarbeitung entstehen Fehler. Je digitaler eine Praxis ist, desto einfacher lassen sich diese identifizieren. Künstliche Intelligenz kann beispielsweise die verschriebenen Medikamente und deren Dosierung überprüfen. Stehen sie nicht im Einklang mit der Diagnose, kann eine Warnung ausgegeben werden. Auch bei Operationen werden wir längst von intelligenten Maschinen unterstützt, die menschliches Versagen verhindern können.

Die Kosten reduzieren

Unser Gesundheitswesen ist sehr teuer und alle produktiven Menschen tragen den Preis dafür. Darüber hinaus muss der Staat Jahr für Jahr hohe Subventionen bewilligen. In einer Gesellschaft die jeden Tag älter wird und weniger Erwerbstätige in ihren Reihen hat, werden die Kosten weiter steigen und es ist zu befürchten, dass ein zunehmender Teil von uns diese Kosten nicht mehr tragen können wird. Daher ist es wichtig, dass wir an einer Kostenreduzierung arbeiten, ohne an der Qualität zu sparen. Die Digitalisierung hält hier große Chancen bereit.

Besserer Austausch von Wissen

Kein Arzt hat die Antwort auf alle Fragen. Daher ist es wichtig, dass sich erfahrene Experten untereinander austauschen und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Durch Covid-19 sind viele Konferenzen ausgefallen, doch die Digitalisierung macht es möglich, dass dennoch ein reger Austausch stattfinden kann.

Wer vor einer Frage steht die er nicht beantworten kann, kann innerhalb kürzester Zeit einen Experten konsultieren. Das steigert die Behandlungsqualität und erhöht langfristig das Know How der Ärzte.

Eine Internationalisierung des Ärztewesens

Für viele Behandlungen muss man in einer Praxis vorstellig werden. Für viele ist das allerdings nicht notwendig. In vielen Ländern der Welt gibt es ebenfalls gebildete und erfahrene Ärzte, die eine Ferndiagnose stellen können. Dank moderner Videotechnik kann sich die betroffene Stelle genau angeschaut werden. Das entlastet unsere lokalen Ärzte und trägt dazu bei, dass diese mehr Zeit für wirklich ernste Krankheiten haben.

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